Erfolgsgeschichten

Angehörige von Kranken

Wohin mit meiner pflegebedürftigen Mutter?

Eine Frau (59) schrieb mir per Mail, sie stünde vor der Entscheidung, ob sie ihre pflegebedürftige Mutter zu sich nach Hause holen oder in ein Heim geben solle. Die Ratsuchende hatte furchtbare Schuldgefühle. Egal, für was sie sich entscheiden würde, irgendwen würde sie dabei immer verletzten.

Krankheit allgemein

Warum verhindert meine Krankheit, dass ich einen Job finde?

Eine Frau (26) erzählte mir, dass sie nach langer Arbeitslosigkeit endlich wieder ein Jobangebot bekommen hatte. Die Sache hatte aber den Haken, dass sie jeden Tag 60 km hin und zurück fahren müsste. Außerdem würde sie auch weniger verdienen als zuvor.

Neurodermitis/Allergie

Wie werde ich mit dem ständigen Juckreiz fertig?

Seit einem Jahr litt die Ratsuchende (30) an Neurodermitis. In der Anfangsphase ihrer Krankheit hat sie sich sehr stark gekratzt. Der Ausschlag zeigte sich vor allem im Gesicht und Dekolletee. Hinzu kamen stark tränende Augen. Sie lief von Hautarzt zu Hautarzt.

Schilddrüsenerkrankung

Wozu lebe ich eigentlich noch?

Die Ratsuchende war zum Zeitpunkt der Begleitung 51 Jahre alt. Sie befand sich in einer schweren depressiven Phase. In unserem ersten Telefongespräch stellte sie mir die Frage: „Wozu lebe ich denn eigentlich noch? Es hat doch alles keinen Sinn mehr.“

Organtransplantation

Werde ich die Operation überleben?

Ein Mann (53) kam zu mir und erzählte, dass er in Kürze transplantiert werden würde. Er hätte sich nach langem Zögern dazu entschieden, das Organ von einem fremden Menschen anzunehmen. Trotzdem war ihm nicht wohl bei der Sache. Er machte sich Sorgen darüber, dass er seinen Angehörigen schon genug zugemutet hätte mit seiner Krankheit. Ob es nicht vielleicht besser wäre, wenn er gar nicht mehr aufwachen würde?

Burn Out

Wie „entschleunige“ ich mein Leben?

Ein Mann (42) mailte mir, dass er unbedingt sein Leben „entschleunigen“ müsse. Er hatte nach längerer Arbeitslosigkeit endlich wieder einen Job gefunden. Als Versicherungsvertreter arbeitete er auf Provisionsbasis. Er beriet seine Kunden sehr ehrlich. Da er selbst von den Produkten, die er verkaufte, nicht überzeugt war, gelang ihm selten ein Abschluß. Sein Chef machte ihm ständig Druck. Parallel dazu lernte er eine Frau kennen.